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Veröffentlichung: Pandemiestrafrecht

20. November 2020

Das SARS-CoV-2-Virus nahm im Frühjahr 2020 rasant den gesamten Globus ein. Seitdem sehen sich Strafrechtler mit neuen oder bislang kaum praxisrelevanten Straf- und Ordnungswidrigkeitstatbeständen konfrontiert. Beispielsweise verweist das in den Vordergrund gerückte Infektionsschutzgesetz in verworrene Rechtsverordnungen.

Des Weiteren stellen sich neuartige Probleme bei altbekannten Straftatbeständen. Die klassischen Körperverletzungs- und Tötungsdelikte werfen unter anderem Fragen zu objektiver Zurechnung („Anhusten“) und Rechtfertigung (Einwilligung bei Besuch von „Corona-Partys“, rechtfertigende Pflichtenkollision in „Triage“-Situationen) auf.

Neben dem Umgang mit der Erkrankung selbst birgt auch die wirtschaftliche Betätigung in der Krise neue Risiken. Geschäftsführer und Vorstände sind in der unvertrauten Situation zum Handeln aufgerufen, können sich mit ihren Entscheidungen aber unverhofft in den Fängen des Insolvenz- oder Kapitalmarktstrafrechts wiederfinden. Wer einen Antrag auf Erhalt von Soforthilfen, Kurzarbeitergeld oder sonstiger staatlicher Unterstützungsleistung falsch ausfüllt, wird schnell zum Beschuldigten eines wegen Betrugsverdachts eingeleiteten Ermittlungsverfahrens.

Das Handbuch bietet dem Rechtsanwender einen umfassenden Überblick über die sich während einer Pandemie ergebenden strafrechtlichen Besonderheiten.

C.H.BECK  2020
ISBN 978-3-406-76142-3
Zum Handbuch im beck-shop.

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Prof. Dr. Michael Tsambikakis Prof. Dr. Michael Tsambikakis Dr. Karolina Kessler Dr. Karolina Kessler  Markus Gierok Markus Gierok
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